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Aktuelle Broschüre als PDF
«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Sklerodermie - Therapie aktuell (2.7.2010)

Lymphgefässe bei Sklerodermie vermindert – Lymphdrainage im neuen Licht

Fingerwellungen gehören nach den Durchblutungsstörungen (Raynaud Phänomen) zu den ersten Hautveränderungen der systemischen Sklerodermie.  Die Lymphdrainage ist eine seit Jahren gut bekannte  und besonders von Patienten sehr geschätzte unterstützende Therapie der Sklerodermie.  Erstmals konnten jetzt Wissenschaftler der Universität Erlangen/Deutschland nachweisen, dass die kleinen Lymphgefässe der Haut bei systemischer Sklerodermie deutlich vermindert sind. Diese Verminderung der Lymphgefässe  war bei  Sklerodermiepatienten mit Fingerulzera besonders ausgeprägt.  In Ihrer jetzt vorgelegten Arbeit diskutieren  die Autoren die Bedeutung  der kleinen Lymphgefässe für die Entwicklung der Sklerodermie und besonders als Risikofaktor für die  Entstehung der digitalen Ulzerationen.

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Sklerodermie -Therapie aktuell (20.06.2010)

Zink zur Therapie der zirkumskripten Sklerodermie ?

In einer Pilotuntersuchung berichten Anabelle Dreno und Mitarbeiter aus der Universität Nantes/Frankreich über die erfolgreiche Therapie der zirkumskripten Sklerodermie (Morphea) mit dem essentiellen Spurenelement Zink. Sie behandelten 17 Patienten mit histologisch bestätigter zirkumskripter Sklerodermie: 15 Frauen und 2 Männer, Durchschnittsalter 50,3 Jahre (20 – 77 Jahre). Bei allen bestand die Krankheit seit über einem Jahr und wies trotz zuvor durchgeführter lokaler Kortisontherapie weiterhin deutliche Aktivitätszeichen auf. Behandelt wurde mit einer täglichen Dosis von 60 bis 90 mg Zinkgluconat . Bei 9 der 17 Patienten (53%) kam es innerhalb eines Jahres zu einer vollständigen Abheilung oder Besserung (Abheilung: 4 Patienten, Besserung: 5 Patienten).

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Systemische Sklerodermie - Therapie aktuell (24.05.2010)

Diffuse systemische Sklerodermie: Bessere Prognose durch regelmässige Kontrollen

Die Prognose von Patienten mit diffuser systemischer Sklerodermie (dSSc) hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Untersucht wurde der Krankheitsverlauf von 520 Patienten mit systemischer Sklerodermie (SSc), 234 Patienten, deren Krankheit zwischen 1990 und 1993 diagnostiziert wurde (historische Kontrolle) und 286 SSc-Patienten, deren Diagnose zwischen 2000 und 2003 gestellt wurde. Untersucht wurden die 5-Jahresüberlebensrate sowie die Häufigkeit von Komplikationen innerer Organe.

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Sklerodermie – Diagnose aktuell (22.04.2010)

Säurerückfluss schädigt die Zähne

Die Refluxösophagitis (der Säureruckfluss in die Speiseröhre) ist ein häufiges Problem bei systemischer Sklerodermie und bleibt bei mehr als der Hälfte der Patienten zunächst unbemerkt.

Der Säureruckfluss kann auch bei zunächst klinisch stummem Verlauf, d.h. ohne Magenbrennen oder saures Ausstossen, zu verschiedenen Komplikationen führen:

  • Husten und Heiserkeit
  • Asthma und Bronchitis
  • Dyspnoe (Atemnot) und Pneumonien

Der Säureruckfluss  kann zudem die Ursache von Mittelohrentzündungen sein.

Wie erst jetzt bekannt wurde, schädigt der Säureruckfluss in den Mundraum auch die Zähne. 

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Sklerodermie-Diagnose aktuell (10. April 2010)

Hinweise für Durchblutungsstörungen im Gehirn bei systemischer Sklerodermie

Erstmals konnten jetzt mit der nicht invasiven Magnetresonanz-Bildgebung (MRI) bei Patientinnen mit systemischer Sklerodermie (SSc) auffällige Veränderungen in der weissen Substanz des Zentralnervensystems nachgewiesen werden, sogenannte hyperintensive Foci.

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Der 3. Internationale Patiententag war ein grosser Erfolg. Lesen Sie mehr...

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