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«Problem Sklerodermie
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Photodynamische Therapie (PDT) – eine neue dermatologische Behandlung der Sklerodermie (30.6.2011)

Verschiedene Bestrahlungsverfahren sind in der Lage, die Hautverhärtung der Sklerodermie abzubauen. Hierbei haben sich in den letzten Jahren besonders UVA1-Strahlen bewährt. UVA1 Strahlen aktivieren u.a. ein Enzym in der Haut, die sog. Kollagenase. Dieses Enzym fördert den Abbau von Kollagen in der Haut und macht so die Haut bei Sklerodermie wieder weicher. Auch für Infrarot A-Strahlen konnte ein solcher Effekt auf die Kollagenase der menschlichen Haut nachgewiesen werden. Beide Verfahren werden zur Therapie der Hautverhärtung der Sklerodermie eingesetzt. 

Über einen anderen Wirkmechanismus einer neuen Therapie der Hautsklerose berichten  jetzt  Dermatologen der Universität Seoul/Südkorea.

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Sie untersuchten die Wirkung der Photodynamischen Therapie (PDT) auf die Bindegewebszellen (Fibroblasten) in der Zellkultur. Die Photodynamische Therapie ist eine rel. neue Bestrahlungstherapie der Haut. In Zellkulturen konnte gezeigt werden, dass  PDT die Bildung von TGF-beta in Fibroblasten vermindert und damit eine Schlüsselsubstanz im Rahmen der Fibrose bei Sklerodermie direkt hemmt.Möglicherweise induziert PDT auch den kontrollierten Zelltod (Apoptose) von Fibroblasten (CAI et al. 2011). PDT scheint auch die Freisetzung von IL-10 zu fördern, einem Interleukin, das entzündliche Prozesse in der Haut hemmt.  Erste positive Berichte zur Therapie der Hautsklerose durch PDT beim Menschen liegen bereits vor. So konnte PDT sowohl bei der Sklerodermie als auch beim Lichen sclerosus et atrophicus (LSA) erfolgreich eingesetzt werden. Noch fehlen aber kontrollierte Studien, die die Wirkung von PDT bei Sklerodermie zweifelsfrei belegen.

 

The Expressions of TGF-β(1) and IL-10 in Cultured Fibroblasts after ALA-IPL Photodynamic Treatment. Ann Dermatol 2011 Feb;23(1):19-22.

Anmerkung (MB)

Die Photodynamische Therapie (PDT) verwendet als Lichtsensibilisator alpha-Aminolävulinsäure (ALA). ALA wird als Creme auf die Haut aufgetragen und von den Hautzellen aufgenommen. Anschliessend wird das Hautareal mit rotem Licht (630 nm) bestrahlt. Es kommt zu einer lokalen phtotoxischen Zerstörung der Zielzellen. Haupteinsatzgebiet der PDT ist die Therapie bösartiger Hauttumoren und deren Vorstufen (Aktiische keratosen, Morbus Bowen, Spinaliome, Basaliome). Darüber hinaus wird die Wirkung der PDT auch bei entzündlichen Hautkrankheiten untersucht. Besonders interessant scheint die Wirkung der PDT auf sklerotische Hautprozesse zum Beispiel bei Sklerodermie, Lichen sclerosus und hypertrophen Narben. Literaturbeispiele:

PDT bei Lichen sclerosus

PDT bei zirkumskripter Sklerodermie

PDT bei hypertrophen Narben

 

 

 

 

Sklerodermie News vom 20.10.2018

Brustimplantate aus Silikon: Erhöhtes Risiko für Autoimmunkrankheiten / Rheuma-Krankheiten. Datenanalyse von mehr als 24500 Frauen in einem Zeitraum von bis zu 20 Jahre nach Implantation. 

ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30329056

 

 

 

 

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