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«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Hilft grüner Tee bei Sklerodermie? (7.1.2012)

Stickoxid (NO) hat für die Gefässerweiterung beim Menschen eine Schlüsselfunktion. Das Molekül ist ausserdem an der Regulation des oxidativen Stresses beteiligt. Bei systemischer Sklerodermie ist der NO-Stoffwechsel frühzeitig gestört, wahrscheinlich schon beim sekundären Raynaud Phänomen, einem Frühsymptom der systemischen Sklerodermie. In einer Übersichtsarbeit zum NO-Stoffwechsel bei Sklerodermie wird jetzt über eine mögliche Schutzwirkung von grünem Tee bei Sklerodermie berichtet.

Wissenschaftliche Mitarbeiter der University College Medical School London stellen die derzeitigen Erkenntnisse zum NO-Stoffwechsel bei Sklerodermie zusammen: Paradoxerweise ist bei Systemischer Sklerodermie die Bildung von NO im Gefässendothel (eNOS) vermindert, während es in Makrophagen und aktivierten Fibroblasten vermehrt freigesetzt wird (iNOS). Es kommt dabei zu einer vermehrten Bildung schädigender reaktiver Sauerstoffradikale. Folgen sind unter anderem eine Fehlfunktion der Gefässe, eine Überproduktion von Kollagen und das Anstossen von Autoimmunvorgängen.

 

Grüner Tee enthält sehr wirksame Antioxidantien, besonders das Epigallokatechin-3-Gallat (EGCG). EGCG ist ein potenter Sauerstoff-Radikalfänger und reduziert den oxidativen Stress. In dieser Wirksamkeit scheint es Vitamin C und Vitamin E überlegen. In der Zellkultur zeigt ECGC darüber hinaus antifibrotische und entzündungshemmende Wirkungen durch Blockade von Zytokinen und Wachstumsfaktoren (TGF-beta, PDGF), die für die Entstehung der Sklerodermie von grosser Bedeutung sind.

 

Es bleibt abzuwarten, ob sich diese theoretisch nachvollziehbare und in Zellkulturen nachgewiesene Schutzwirkung von grünem Tee bei systemischer Sklerodermie in kontrollierten klinischen Studien bewahrheitet.

 

 

 

Literatur
Modulation of fibrosis in systemic sclerosis by nitric oxide and antioxidants.
Dooley A, Bruckdorfer KR, Abraham DJ.
Cardiol Res Pract. 2012;2012:521958. Epub 2011 Oct 31.
Centre for Rheumatology and Connective Tissue Disease,
University College London Medical School, Royal Free Campus, London NW3 2PF, UK.

 

 

 

 

Sklerodermie News vom 20.10.2018

Brustimplantate aus Silikon: Erhöhtes Risiko für Autoimmunkrankheiten / Rheuma-Krankheiten. Datenanalyse von mehr als 24500 Frauen in einem Zeitraum von bis zu 20 Jahre nach Implantation. 

ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30329056

 

 

 

 

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