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«Problem Sklerodermie
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Schwanger trotz Sklerodermie? Weltkongress in Madrid liefert neue Daten (4.2.2012)

Immer wieder wird gefragt, ob man mit Systemischer Sklerodermie Kinder bekommen darf. Dahinter steckt die Sorge, ob die Schwangerschaft die Sklerodermie ungünstig beeinflusst. Auf dem 2. Weltkongress für Sklerodermie, der heute in Madrid zu Ende geht, nahm Frau Prof. Steen hierzu ausführlich Stellung.

Nach Auswertung zweier grosser Studien aus Italien und den USA zur Frage Schwangerschaft und Sklerodermie ergibt sich folgendes Bild: Die Symptome der Sklerodermie blieben bei 62% der Schwangeren während der Schwangerschaft und nach der Entbindung mehr oder weniger unverändert. Bei 20 % der Frauen besserte sich die Sklerodermie während der Schwangerschaft, bei 18% verschlechterte sich die Krankheit.

Besserung während der Schwangerschaft zeigte das Raynaud Phänomen. Es verschlechterte sich dann aber wieder nach der Entbindung. Auch die Gelenkschmerzen nahmen während der Schwangerschaft zu. Die Hautverhärtung blieb während der Schwangerschaft unverändert, nahm aber nach der Entbindung zu. Refluxbeschwerden traten während der Schwangerschaft gehäuft auf. Das Risiko für eine Renale Krise war für Schwangere mit systemischer Sklerodermie 17%, für Patientinnen mit diffuser systemischer Sklerodermie 22%. Wegen dieses Risikos wird empfohlen, den Blutdruck der Patientinnen während der gesamten Schwangerschaft täglich zu kontrollieren. Folgende Medikamente sollen während der Schwangerschaft abgesetzt werden: Kortison, nichtsteroidale Antirheumatika, Protonenpumpenhemmer (sog. Säureblocker), Kalziumkanalblocker. Folsäure soll zugesetzt werden.

Es gibt zwei Hochrisikogruppen von Sklerodermiepatientinnen, bei denen nach gegenwärtigem Kenntnisstand von einer Schwangerschaft dringend abgeraten wird: Patientinnen mit Frühstadium einer rasch progressiven diffusen systemischen Sklerodermie und Patientinnen mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH). Das Risiko für das werdende Kind besteht vor allem in einer vorzeitigen Reife, weshalb die Entbindung oft früher als geplant erfolgen muss. Überraschend war, dass der Scl70 Antikörper für die Schwangere eher protektiv ist. In jedem Fall ist während der ganzen Schwangerschaft eine enge Kooperation zwischen Gynäkologen und Sklerodermiespezialisten notwendig.

 


Sklerodermie News (13.07.2017)

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