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«Problem Sklerodermie
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Herzversagen häufige Todesursache der Sklerodermie

Weltkongress Sklerodermie in Madrid liefert neue Daten

Das Herzversagen ist eine häufige Todesursache der systemischen Sklerodermie. 20 bis 36% der Patienten sterben am Versagen des Herzmuskels. Über Warnsymptome klagen nur 25% der Betroffenen. Das MRI ist die wichtigste Untersuchung zur Frühdiagnose der Herzbeteiligung bei systemischer Sklerodermie.

Bei allen Patienten (100%) konnten Perfusionsstörungen des Herzens nachgewiesen, so  Professor Meune aus Frankreich auf dem 2. Weltkongress Sklerodermie in Madrid. Die Echokardiografie war nur in 40-70% auffällig. Umso wichtiger ist eine fundierte Frühdiagnose der Herzbeteiligung. Die Magnetresonanztomografie (MRI) des Herzens ist hierbei besonders hilfreich.

Der wichtigste diagnostische Marker für die Herzbeteiligung bei Sklerodermie ist die verminderte Kontraktiliät der Herzkammern. Bedeutsam sind auch der Nachweis einer  gestörten Füllung des linken Ventrikels sowie die Erhöhung des pro BNP im Serum. Demgegenüber sind viele Parameter, die üblicherweise für die Herzbeteiligung bei Sklerodermie erhoben werden, weniger aussagekräftig, so Meune.

Nach dem MRI ist der Herzultraschall die zweitbeste Untersuchungsmethode für die Herzbeteiligung bei Sklerodermie. Er erlaubt Aussagen zur Kontraktilität und Relaxation des Herzmuskels, zur Klappenbeteiligung und zur Beteiligung des Pericards. Wichtig ist auch der Nachweis einer Druckerhöhung (PAP) des Lungenkreislaufs.

Bei Diskrepanzen zwischen klinischen Beschwerden des Patienten und der Echokardiografie wird ein Stress-Echo empfohlen. Bringst auch dieses keine Klarheit, so ist eine Untersuchung mit dem Herzkatheter notwendig.

Bei nachlassender Kontraktilität des Herzens empfiehlt Meune die Gabe von Ca-Antagonisten (z.B. Nifedipin oder Amlodipin).

 


Sklerodermie News (13.07.2017)

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