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Aktuelle Broschüre als PDF
«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Covid 19 - Welche Maske schützt am Besten?

Welche Maske schützt mich und/oder die anderen vor/bei COVID-19?
 

Die persönlich hergestellte Stoffmaske (einfacher Mundschutz) schützt in erster Linie meine Umgebung, nicht mich selbst vor Ansteckung. Das gilt auch für die einfache Hygienemaske der Schutzklasse 1 (chirurgische Maske/OP-Maske). Ausgeschiedene Virus-haltige Tröpfchen werden zurück gehalten und die Ansteckungsgefahr für andere dadurch gemindert.

Die Diskussion um die richtige / beste Maske zum eigenen Schutz und zum Schutz meiner Umgebung vor einer Ansteckung mit dem CoronaVirus SARS-CoV 2 ist weiterhin aktuell und von Unsicherheit geprägt. Weiterhin gilt, dass der Maskenschutz plus die persönliche Hygiene plus Einhaltung eines Mindestabstands zur Zeit die beste Strategie ist, um sich und andere vor einer Infektion mit dem Corona Virus SARS-CoV 2 zu schützen.

Es ist dabei aber nicht gleichgültig, was für eine Maske ich trage.

 

Zusammengefasst gilt:

Anders bei den Masken der Schutzklasse 2 und 3 (FFP 2, FFP3). Diese Masken filtrieren die Luft und fangen Partikel ab mit einem Durchmesser von ca. 0,6 Mikrometer und grösser. Diese Masken schützen nicht nur die Umgebung, wenn der Träger Corona-infiziert ist, sondern auch den Träger selbst vor Ansteckung aus der Umgebung. Eine dritter Typ von Schutzmaske, Schutzmaske mit Ausatemventil, erhöht einerseits den Tragkomfort und schütz den Träger vor Ansteckung. Dieser Maskentyp ermöglicht andererseits, dass die ausgeatmete Luft ungefiltert in die Umgebung gelangt. Dies kann dann sogar zu einer höheren Gefährdung der Umgebung führen, wenn der Träger mit dem SARS-CoV 2 Virus infiziert ist.

Quelle: Gassner M, Swiss Medical Forum 2020; 20 (35-38): 478-480

Mein persönlicher Rat: Für Betroffene mit systemischer Sklerodermie ist das Tragen einer FFP2-Maske sinnvoll, da sie den Träger selbst und seine Umgebung vor dem gefährlichen SARS-CoV2 Virus schützen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Lungenbeteiligung bei Sklerodermie vorliegt und/oder eine medikamentöse Immunsuppression notwendig ist.

 

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