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Aktuelle Broschüre als PDF
«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Aktueller Kongressbericht (1.12.2008)

 

Prospektive Erfassung der Organbeteiligung bei mehr als 1000 Patienten mit systemischer Sklerodermie

Auf der 11. Tagung der Dermatologischen Wissenschafts- und Fortbildungsakademie Nordrhein-Westfalen in Köln vom 28. -30. November 2008 wurden die prospektiven Daten des Deutschen Netzwerkes Systemische Sklerodermie (DNSS) zur Organbeteiligung bei Patienten mit systemischer Sklerodermie (SSc) vorgestellt.

 

Das Deutsche Netzwerk Systemische Sklerodermie existiert seit 2003 und wird vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMBF) gefördert mit dem Ziel einer Verbesserung der klinischen Versorgung und Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Sklerodermie. Die teilnehmenden Zentren des DNSS (zu denen auch das Europäische Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie in Rheinfelden/Schweiz gehört) verfügen über eine besondere Expertise auf dem Gebiet der Sklerodermie. Erfasst sind derzeit Daten von mehr als 2000 Patienten. Prospektiv analysiert wurden jetzt die Daten von mehr als 1000 Patienten mit limitierter SSc (47%), mit diffuser SSc (31%), mit Overlap-Syndrom (12%), mit undifferenzierter SSc (9%) sowie mit Sklerodermie ohne Hautbefall (Sklerodermie sine scleroderma) (1%).

Bei 789 analysierten Patienten stieg die Prävalenz der Gelenkkontrakturen (27,4% vs. 34,5%, <0,0001) innerhalb eines Jahres signifikant an, ebenso die arterielle Hypertonie (22,5% vs. 298%, p<0,001) und die diastolische Dysfunktion (12,1% vs. 19,6%, p<0,0001). Demgegenüber waren die Veränderungen für die Nierenbeteiligung (10,1% vs. 11,7%), für die digitalen Ulzerationen (22,1% s. 18,9%) und für die pulmonal-arterielle Hypertonie (12,2% vs 14,4%) nicht signifikant verändert.

Im Beobachtungszeitraum von 2 Jahren (n=346) stieg die Prävalenz der pulmonal-arteriellen Hypertonie (13% vs. 20,6%, p<0,0001), der kardialen Beteiligung (15% vs 24,2%, p<,0001) mit diastolischer Dysfunktion (12,4% vs. 29,6%, p<0,0001) und der arteriellen Hypertonie (24,8% vs. 36,4%, p<0,0001) signifikant an.

Die erhobenen Daten unterstreichen die Notwendigkeit regelmässiger Screening Untersuchungen, um rechtzeitig therapeutische Massnahmen einleiten zu können.

MedReport (2008) Nr. 46, S 6

 

 

 

 

Sklerodermie News vom 20.10.2018

Brustimplantate aus Silikon: Erhöhtes Risiko für Autoimmunkrankheiten / Rheuma-Krankheiten. Datenanalyse von mehr als 24500 Frauen in einem Zeitraum von bis zu 20 Jahre nach Implantation. 

ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30329056

 

 

 

 

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