Der 3. Internationaler Patiententag Sklerodermie
29.05.2010, Rheinfelden/Schweiz war wieder ein grosser Erfolg
Mehr als 80 Patienten aus der Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland besuchten den 3. Internationale Patiententag Sklerodermie und Sklerodermie ähnliche Krankheiten in Rheinfelden. Schwerpunkt waren diesmal die Verdauungsstörungen bei Sklerodermie, unter den zahlreiche Patienten mit systemischer Sklerodermie leiden.
Kompetente Referenten aus verschiedenen medizinischen Fachgebieten informierten in Vorträgen und praktischen Kursen über bewährte und neue Therapien der Verdauungsprobleme bei Sklerodermie.
Das Thema umfasste auch die zahnärztliche Prophylaxe und Therapie, die Therapie der Schluckstörungen, der Stuhlinkontinenz und die Ernährungstherapie. Ausserdem wurde über alles Wichtige und Notwendige zur Akut- und Verlaufsuntersuchung von Verdauungstörungen bei Sklerodermie berichtet.
In einer weiteren Sitzung wurde die interdisziplinäre Behandlung des Lichen sclerosus diskutiert. Das Krankheitsbild wurde aus der Sicht der Gynäkologie, der Urologie, der Dermatologie und der Psychologie behandelt. Ein weiteres Thema war die Früherkennung bösartiger Veränderungen beim Lichen sclerosus. Es wurde deutlich, dass das Krankheitsbild des Lichen sclerosus noch nicht überall die Beachtung findet, die erforderlich ist, um den Betroffenen umfassend zu helfen. Hier Abhilfe zu schaffen, war ein erklärtes Anliegen des Patiententages.
Am Nachmittag wurde über therapeutische Erfolge der Hautverhärtung durch Immunglobuline z.B. beim Scleromyxödem und dem Scleroedema adultorum referiert. Eine chinesische Ärzte der Klinik demonstrierte die Behandlung der Hautverhärtung bei Sklerodermie mit den Mitteln der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Zwei Kurse zur Therapie der Hautsklerose mittels UVA1- und IR-A-Strahlen und zur Biomechanischen Stimulation und Lymphdrainage rundeten das Programm ab.
Vorschau
Der 4. Internationale Patiententag 2011 wird sich schwerpunktmässig dem Lungenbefall bei Sklerodermie und seinen verschiedenen Komplikationen widmen. In einer Parallelsitzung werden wir die therapeutischen Möglichkeiten bei chronischer Graft versus Host disease (cGvHD) diskutieren. Wir freuen uns wiederum auf Ihr Kommen!
Anmeldungen bzw. Vormerkungen für den 4. Internationalen Patiententag 2011 können ab sofort telefonisch (Medizinisches Sekretariat, Frau Kienzler, Tel.: +41 61 836 52 37) oder schriftlich per Fax (Nr. +41 61 836 53 53), per Email
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oder per Brief erfolgen: Europäisches Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie, Salinenstrasse 98, CH 4310 Rheinfelden, Stichwort: Patiententag 2011.
Der 2. Internationale Patiententag war wieder ein grosser Erfolg!
Der 2. Internationale Patiententag am Europäischen Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie und Sklerodermie ähnlicher Krankheiten ist gerade erfolgreich zu Ende gegangen. Programm-Flyer 2009 Der Patiententag war auch in diesem Jahr bis auf den letzten Platz ausgebucht. Wir freuen uns über soviel Interesse am Thema Sklerodermie und Sklerodermie ähnliche Krankheiten und bedanken uns für das entgegen gebrachte Vertrauen in unsere Arbeit.
Der Internationale Patiententag wurde vom Europäischen Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie in Rheinfelden zusammen mit der Rheumaliga Schweiz veranstaltet und zusammen mit der Rheumaliga Österreich und der Rheumaliga Baden-Württemberg durchgeführt. 140 Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz und aus Deutschland haben sich über die aktuellen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Sklerodermie, des Scleroedema adultorum, des Skleromyxödems und des Lichen sclerosus umfassend informiert.
Erstmals wurden zusätzliche Schwerpunktthemen in Form von Mittagsseminaren über moderne Schmerzbehandlung, Herz- und Lungenbeteiligung bei Sklerodermie und Langzeitfolgen und Behandlungsmöglichkeiten bei chronischer Graft versus Host Disease nach Knochenmarktransplantation angeboten. In Form von Vorträgen und praktischen Kursen wurden die verfügbaren Therapiemöglichkeiten praxisnah präsentiert und mit den Teilnehmern ausführlich besprochen. Nochmals sei an dieser Stelle den 25 Referentinnen und Referenten herzlich für ihren grossen Einsatz gedankt. Dies gilt auch für die zahlreichen Vertreter von Selbsthilfegruppen und Patientenverbänden.