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«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Lichen sclerosus – Behandlung aktuell - 06.12.2009

Neue Therapie des extragenitalen Lichen sclerosus

Die Therapie des ausgedehnten extragenitalen Lichen sclerosus ist ausserordentlich schwierig. Das Team um Professor Altmeyer von der Universitätshautklinik Bochum berichtet jetzt erstmals über eine erfolgreiche Behandlung mit kurzzeitig hochdosiertem Kortison über 3 Tage (sog. Pulstherapie) plus niedrig dosiertem Methotrexat einmal pro Woche. Die Therapiedauer betrug 6 Monate. Nach Ende der Therapie kam es bei keinem der Patienten zu einem Rückfall der Erkrankung.

 

Der Lichen sclerosus et atrophicus (LSA) ist eine chronisch-entzündliche Bindegewebskrankheit der Haut, wahrscheinlich auf dem Boden einer Autoimmunstörung. Der LSA befällt zumeist die Genitalregion, doch kann auch die übrige Haut befallen sein (sog. extragenitaler Lichen sclerosus).

Die schwerste Form des LSA der Haut zeigt neben Entzündung und Sklerose auch Blasen und grössere Hautablösungen wie bei einer Verbrennung. Im Unterschied zum genitalen Lichen sclerosus spricht diese Form nicht ausreichend auf die sonst erfolgreiche Therapie mit Kortikoid-Cremes und UVA1-Bestrahlungen an. Die Arbeitsgruppe um Professor Altmeyer aus der Universitäts-Hautklinik Bochum berichtet jetzt erstmals über eine erfolgreiche Therapie dieser schwersten Form des Lichen sclerosus bei 7 Patienten.

 

Nachdem in allen Fällen die über mehrere Monate durchgeführte Standardtherapie des LSA zu keiner befriedigenden Besserung der Krankheit geführte hatte, wurde eine Kurzzeittherapie mit hochdosiertem Kortison (1000 mg Methylprednisolon intravenös über 3 Tage) in Verbindung mit niedrig dosiertem Methotrexat (15 mg MTX per os) einmal pro Woche durchgeführt. Während der Kortisonstoss nur einmal im Monat verabreicht wurde, erhielten die Patienten das niedrig dosierte MTX einmal pro Woche. Auf diese Weise wurden 6 von 7 Patienten über 6 Monate behandelt. Bei einem Patienten betrug die Behandlungsdauer 10 Monate. Der klinische Aktivitätsscore fiel von im Schnitt 8 vor Therapie auf 2 nach der Therapie. Auch 3 Monate nach Absetzen der Behandlung kam es bei keinem der Patienten zu einem Rezidiv des LSA. 

Arch Dermatol. 2009 Nov;145(11):1303-8.

 


Fatigue-Syndrom (Müdigkeit) bei Sklerodermie:

Sklerodermie News v. 8.1.2018

Die chronische Müdigkeit (sog. Fatigue-Syndrom) ist ein häufiges Symptom der Sklerodermie mit negativen Folgen für Lebensqualität, Elternaufgaben, Haushalt und Beruf der Betroffenen. Häufig damit einher gehend sind Depressionen, Schmerz und Schlafstörungen. Die medikamentöse Therapie des Fatigue-Syndroms ist meist wenig effektiv. Berichtet wird über Besserung durch regelmässigen Sport und fraglich auch durch alternative Medizin? Systematischer Review.


 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29303706

 

 

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