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«Problem Sklerodermie
Eine Krankheit mit vielen Gesichtern»

 

Sklerodermie - Behandlung aktuell - 20.01.2010

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Wissenschaftliche Studien belegen Erfolge der Rehabilitation bei Sklerodermie

Zunehmend wird die Bedeutung der Rehabilitation für Patienten mit Sklerodermie wissenschaftlich erkannt. Internationale Studien belegen Erfolge der Rehabilitation der Sklerodermie u.a. bei der Verbesserung der Fingerbeweglichkeit, der Zunahme der Mundöffnung, der Verbesserung der Handfunktion im Alltag sowie der Stärkung der körperlichen Kraft und Ausdauer der Patienten. In einer aktuellen Übersichtsarbeit wertete Janet Poole von der University of Mexico, USA 14 neue wissenschaftliche Studien mit insgesamt 227 Patienten zur Rehabilitation der systemischen Sklerodermie aus.

Untersucht wurden die Effekte körperlicher Dehnungsübungen, Handbäder mit Paraffin-Wax, dynamischer Splints, Bindegewebsmassage und medizinischer Trainingstherapie. Gemessen wurden das Ausmass der Gelenkbeweglichkeit, die Greifstärke der Hand, die Hautdicke und Hautelastizität, die Weite der Mundöffnung, die Handfunktion im Alltag, die Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest  sowie verschiedene Laborwerte zum Beispiel der Laktatspiegel und die Sauerstoffsättigung im Blut.

Mit verschiedenen wissenschaftlichen Fragebögen (SF36, HAQ, HAMIS, Cochin Scale, WHOQOL) wurde der Einfluss der Rehabilitation auf die die Lebensqualität der Patienten, den Schmerz und die körperliche Kraft bei Sklerodermie ausgewertet.

Bemerkenswert ist, dass Rehabilitationsmassnahmen auch noch bei fortgeschrittener Sklerodermie zu funktionellen Verbesserungen und zur Steigerung der Lebensqualität der Patienten geführt haben. Einzig die Behandlung der Fingergelenkkontrakturen mit dynamischen Splints, die bei anderen rheumatischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden, konnten bei der Sklerodermie nicht überzeugen.

Frau Professor Poole fordert wissenschaftliche Multicenter-Studien mit grösseren Patientenzahlen, um die therapeutischen Effekte der Rehabilitation weiter zu untersuchen.

Poole JL: Curr Opin Rheumatol. 2009 Dec 16. [Epub ahead of print]

 


 

 

 

 

 

Sklerodermie News vom 16.06.2019

Ernüchternde Ergebnisse einer prospektiven Vergleichsstudie (326 Patienten, 50 europäische Sklerodermiezentren) zum Nutzen immunsuppressiver Therapien im Frühstadium von diffuser systemischer Sklerodermie: Methotrexat (MTX), Cyclophospamid und Mycophenolat mofetil (MMF) nicht wirksamer als Placebo (keine Immunsuppression). „Günstiger Trend“ aber kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den 4 Gruppen (MTX, MF, Cyclophosphamid, keine Immunsuppression) hinsichtlich Hautverhärtung, Lungenfunktion, Einschränkung der Handbeweglichkeit, Überleben). Ebenso kein statistisch signifikanter Vorteil der Immunsuppression gegenüber Verzicht auf Immunsuppression hinsichtlich allgemeiner körperlicher Einschränkungen und der Lebensqualität der Betroffenen.

 

 

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